Kolping feierte Bergfest auf der Baustelle des neuen Jugendwohnens Köln

4. Oktober 2012; Elisabeth Wessel

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Zusammen mit einem extra ins Leben gerufenen Unterstützerkreis engagierter Kölnerinnen und Kölner, hatte Dillenburg auf die Baustelle an der Helenenstraße geladen. Dorthin, wo Adolph Kolping im Mai 1853 sein erstes Gesellenhaus eröffnet und damit eine soziale Reformwelle ausgelöst hatte: „Wir freuen uns, dass wir - wie schon beim Bau des im Krieg zerstörten und in den 1970er Jahren wiedererrichteten Gebäudes - so auch jetzt auf die Kölner Bürgerschaft zählen dürfen“, bedankte sich Dillenburg bei den über 70 geladenen Gästen.

 

Seit einem Jahr wird das Kolpinghaus umgebaut, im Frühjahr 2013 soll es im neuen Glanz erstrahlen und 75 jungen Menschen in Ausbildung ein neues Zuhause bieten! Monsignore Ottmar Dillenburg: „Bis dahin wird fleißig weitergearbeitet, sowohl auf dem Bau als auch mit unserer Spendenkampagne. Jetzt bleibt noch ein gutes halbes Jahr, in dem wir die fehlenden Spenden weiter sammeln können.“

 

Dass diese Spenden mehr als gut investiert sind, bewies Andreas Finke, Geschäftsführer der Kolping-Jugendwohnen gemeinnützigen GmbH: „Über 60 Prozent der Jugendlichen in deutschen Jugendwohnheimen schreiben ihren Ausbildungserfolg dem Jugendwohnen zu. Jeder vierte von ihnen gibt an, dass er ohne dieses Unterstützungsangebot seine Ausbildung vorzeitig abgebrochen hätte.“ Diese und andere Umfrageergebnisse des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Forschungsprojektes „ leben.lernen.chancen nutzen“ sind unmittelbar in die Umbaupläne für das neue Kolping Jugendwohnen Köln eingeflossen. Bei der anschließenden Baustellenbesichtigung erklärte Bauleiter Johannes de Rijk die neue Raumgestaltung, die eine Änderung bzw. Erweiterung des pädagogischen Konzeptes ermögliche.

 

„Allein die Grundsanierung verschlingt Millionen“, so Monsignore Ottmar Dillenburg. Schon Kolping habe Wert darauf gelegt, dass in den Gesellenhäusern eine Atmosphäre herrscht, in der man sich wohlfühlt. Mit internen Mitteln sei es nur möglich, die Grundausstattung des Kölner Stammhauses zu stemmen. „Alles, was über das Normale hinausgeht und Jugendlichen auch etwas mehr an Unterhaltung und Freizeitwert bietet, ist nur mit Spenden zu verwirklichen, auf die wir dringend angewiesen sind.“

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